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Wie gewöhne ich meinen Westie an die Hundebox?


Dem Westie seine Box schmackhaft zu machen, ist recht einfach. Die meisten Hunde sind sehr neugierig und werden gleich nachschauen, ob es in der Hundebox etwas Spannendes zu entdecken gibt.

Sobald der Westie in die Box hineingeht, ist Loben angesagt. Aber der Reihe nach.

Zuerst solltest Du die Box am vorgesehenen Platz aufstellen. Wenn das Modell es hergibt, kannst Du die obere Hälfte der Box abnehmen. Dadurch wird der Hund die Box als eine Art Liegeschale wahrnehmen.

Verstecke nun ein Leckerli in der Box und lasse Deinen Westie danach suchen. Anfangs kannst Du die Futterbrocken in den Eingang der Box legen, um es dem Hund einfacher zu machen.

Später muss Dein Westie ganz in die Box gehen, um an den Futterbrocken zu gelangen.

Lege im nächsten Schritt eine größere Futtermenge in die Box, damit Dein Hund eine längere Zeit dort bleiben kann, sollte er das ganze Futter fressen wollen. Die Tür solltest Du noch nicht schließen, sodass der Kleine die Box jederzeit wieder verlassen kann.

Flugbox Westie
Wenn Du mit Deinem Westie auf Reisen gehen willst, ist es sinnvoll ihn frühzeitig an die Hundebox zu gewöhnen

Beginne jetzt damit, die Tür anzulehnen. Der Westie sollte immer noch die Möglichkeit haben, herauszukommen. Nach einigen Durchgängen kannst Du die Tür auch verschließen. Bleibe neben der Box, damit Dein Kleiner sich nicht verlassen fühlt. Gut ist es, wenn der Hund eine Beschäftigung hat, wie beispielsweise Hundespielzeug oder etwas zum Kauen.

Für das Training ist es optimal, die Zeiten auszuwählen, in denen der Westie müde ist. Du kannst ihn einfach hochnehmen und ihn zum Schlafen in die Box legen. Bleibe in der Nähe, bis er eingeschlafen ist.

Dein Vierbeiner wird irgendwann merken, dass er nicht mehr jederzeit aus der Box heraus kann. Ignoriere sein Jammern. Lass ihn erst wieder heraus, wenn er sich beruhigt und entspannt hat. Du kannst die Zeiten seines Aufenthalts in der Box allmählich verlängern. Irgendwann wird der Westie in der Lage sein, ohne Probleme längere Zeit in der Box zu bleiben.

Generell gilt: Wenn Dein Hund Panik in der Box bekommt, sollte er sofort herausgelassen werden. Das Training sollte dann in kleineren Schritten aufgebaut werden.

Ein Tipp: Mache Deinem Westie die Box schmackhafter, indem Du eine weiche Decke oder ein von Dir benutztes T-Shirt hineinlegst.

Am einfachsten ist es, bereits den Welpen an die Box zu gewöhnen. Dies funktioniert meist völlig unproblematisch.  Ältere Exemplare können manchmal überzeugt werden, indem sie nur noch und ausschließlich in der Transportbox gefüttert werden.


Der Westie beim Autofahren

Westie Urlaub
Soll der Westie mit in den Urlaub, so ist ein sicherer Transport in einer Hundebox wichtig.

In der Regel fahren Hunde gerne im Auto mit.

Bevor es aber auf Autotouren mit Deinem Westie geht, solltest Du für Deine eigene sowie die Sicherheit Deines Lieblings sorgen.

Bei einem Unfall besteht ansonsten die Gefahr, dass der ungesicherte Hund durch das Auto fliegt und sich selbst und die Mitfahrenden gefährdet.

Während der Fahrt darf sich der Hund auf gar keinen Fall frei im Auto bewegen oder auf dem Schoß sitzen!

Man möchte sich gar nicht ausmalen, was passieren kann, wenn der Kleine plötzlich unter dem Bremspedal liegt.

Es gibt einige Möglichkeiten, den Hund im Auto zu sichern:

  • Hundetransportboxen (siehe hier)
  • Trenngitter (siehe hier)
  • Sicherheitsgurte (siehe hier)

Autoschondecken (siehe hier) schonen zwar die Sitzbezüge, bringen aber keinerlei Sicherheit.


Die Hundetransportbox für den Westie

Diese gilt als die sicherste Transportart des Hundes. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen.

Bei der Auswahl der Transportbox musst Du darauf achten, dass der Westie genügend Platz zum Stehen und Liegen hat. Auch muss er sich problemlos in der Box umdrehen können.

Hundebox Alu Westie
Den besten Schutz im Auto für Deinen Westie und für Dich bietet die Hundebox aus Aluminium. Sie ist allerdings auch relativ teuer.

Andererseits sollte die Box auch so klein wie möglich sein, damit die Verletzungsgefahr im Falle eines Unfalls gering bleibt.

Die Transportbox aus festem Kunststoff ist der Klassiker. Diese Box ist mit einem metallgesicherten Sichtschutz ausgestattet. Im Idealfall bestehen die Metalltür sowie das Sichtgitter aus stabilem Aluminium.

Der Kunststoff sollte sehr robust sein, zudem schlagfest und temperaturbeständig. Die Box darf bei eventuellem Kippen nicht brechen und den Hund verletzen.
Die Alu Box ist stabil, qualitativ hochwertig und sieht zudem auch gut aus. Wer eine Box ausschließlich für das Auto benötigt, ist mit einer Box aus Aluminium gut beraten. Diese sind stabil und bieten daher die meiste Sicherheit. Diese sind jedoch relativ teuer.


Trenngitter / Trennnetze

Universal Hundegitter Auto Westie
Das Hundegitter trennt den Kofferraum von der Fahrgastzelle. Ok für den kurzen Einsatz in der Stadt – unpraktisch für den Urlaub da dann der Kofferraum in der Regel voll ist.

Das Trenngitter trennt den Kofferraum vom Fahrgastbereich.

Durch das Anbringen eines Trenngitters wird der gesamte Kofferraum praktisch zur Transportbox erklärt.

Nachteile: Wenn Du in den Urlaub fährst, so benötigst Du den Kofferraum für Dein Gepäck. Daher ist diese Option für den Urlaub denkbar schlecht.

Das Trenngitter wird einfach im Auto montiert und zwar direkt hinter der Rücksitzbank.

Dabei stehen die Transportgitter entweder unter Spannung, oder werden an den Kopfstützen montiert. Du musst also keine Löcher ins Auto bohren oder irgendwo Klebematerial anbringen.

Ein großer Kofferraum, der dem Westie zur alleinigen Nutzung zur Verfügung steht, ist aber nicht wirklich sicher für den Hund. Im Falle eines Unfalls wird er umhergeschleudert und kann sich ernsthaft verletzen.


Sicherheitsgurt für den Westie

Hundegurt für den Westie im Auto
Hundegurt (offensichtlich ist auf dem Foto kein Westie!) für den Westie als Alternative zur Hundebox im Auto.

Gemeint ist damit immer ein Geschirr + Anschnallvorrichtung, denn mit einem einzigen Gurt lässt sich Dein Kleiner nicht sichern.

Hundegurte werden immer mit dem Gurtschloss des Autos verbunden, sodass der Hund auf der Rückbank mitfahren kann.

Der Hundegurt sollte sehr stabil sein, damit er bei einem eventuellen Unfall nicht reißt.

Der Nachteil bei einem Hundegurt ist, dass er dem Hund nicht die Bequemlichkeit einer Transportbox bieten kann.

Der Hund hat wenig Bewegungsfreiheit, was bei längeren Fahrten eine Belastung darstellen kann.

Schließlich sollte der Hund auf seinem Platz sitzen bleiben und die Gurtlänge muss so kurz eingestellt werden, dass der Vierbeiner bei einem Unfall nicht gegen die Vordersitze geschleudert wird oder in den Fußraum fällt.


Hunderampe für Deinen Westie

Stabile Hunderampe aus Aluminium
Stabile Hunderampe aus Aluminium

Die Anschaffung einer Hunderampe ist dann sinnvoll, wenn Dein Hund nicht in der Lage ist, allein ins Auto zu springen.

In der Regel ist das bei Westies der Fall. Die Hunderampe ermöglicht Deinem Hund einen bequemen Auto Ein- und Ausstieg.

Darüber hinaus ist sie auch Dir als Hundebesitzer hilfreich, da Du Dir ein mühevolles Heben des Hundes ersparst.


Fliegen mit dem Westie – was musst Du beachten?

Eine Flugreise ist für Deinen West Highland White Terrier immer mit Stress verbunden.

Westie Flugzeug Urlaub
Eine Flugreise ist für Deinen West Highland White Terrier immer mit Stress verbunden. Muss er unbedingt mit?

Umso wichtiger ist es, sich auf den bevorstehenden Flug gut vorzubereiten.

Je nachdem wie schwer Dein Westie ist, darf er entweder in der Kabine oder im Frachtraum mitfliegen.

Westies bis 8 kg (inkl. Transportbehältnis) fliegen in der Kabine mit (abhängig von der Fluggesellschaft!!!) und genießen den Vorteil, seine Bezugsperson in unmittelbarer Nähe zu haben.

Die Hunde müssen den kompletten Flug über in ihrer Transportbox bzw. einer Hundetasche bleiben, die nicht größer als 48 x 40 x 20 cm sein darf.

Flugbox Westie
Für den Flug benötigst Du eine IATA zertifzierte Flugbox.

Die Box muss über genügend Frischluftöffnungen sowie einen von außen nachfüllbaren Wasserbehälter verfügen.

Auch sollte die Box mit saugfähigem Material ausgelegt sein, damit Dein Westie während des Fluges sein Geschäft so angenehm wie möglich verrichten kann. Ein Welpenpad leistet hier gute Dienste und kann bei Bedarf schnell ausgewechselt werden, um Geruchsbelästigung zu vermeiden (Müllbeutel mitnehmen!).

Die meisten Fluggesellschaften verlangen aber, dass die Transportbox für die gesamte Dauer des Fluges unter dem Sitz des Vordermanns verstaut bleibt. Ganz selten und mit etwas Glück werden auch Ausnahmen genehmigt.
Wiegt Dein Westie zu viel, so muss er leider getrennt von Dir im Frachtraum mitfliegen.

Auch hier muss der Hund in einer bissfesten Transportbox mit ausreichend Lüftungsschlitzen untergebracht sein.

Die Box sollte groß genug sein und dem Hund die Möglichkeit bieten, bequem zu liegen, sich hinzustellen und umzudrehen. Natürlich muss der Hund während des Fluges jederzeit mit frischem Wasser und bei längeren Flügen auch mit Futter versorgt werden.

Was Du außerdem beachten musst

  • Buche rechtzeitig Deinen Flug, da in der Regel nur eine begrenzte Anzahl von Tieren an Board erlaubt ist.
  • Für die Hunde Flugkarte musst Du zwischen 35 und 150 Euro bezahlen.
  • Einige Fluggesellschaften lehnen die Mitnahme von Hunden generell ab oder befördern aus Sicherheitsgründen keine Tiere in den heißen Sommermonaten.
  • Buche immer einen Direktflug und fliege am besten nur Kurzstrecke. 1 bis 2 Stunden im Frachtraum sind einfacher zu ertragen als ein Langstreckenflug von 8 Stunden und mehr.


Linkliste zu den wichtigsten Fluggesellschaften

Welche Airlines nehmen Hunde bzw. Westies mit? Was kostet ein Hunde-Flugticket? Nimmt die Lufthansa meinen Westie mit? Welche Airline nimmt Hunde in der Kabine mit? Kann man mit Ryanair Westies mitnehmen?

Alle diese Fragen können wir Dir nicht pauschal beantworten. Bitte schaue daher auf die Bestimmungen Deiner Fluggesellschaft nach! Hier findest Du eine Auflistung der wichtigsten Fluggesellschaften und deren Beförderungsbestimmungen für Deinen Hund:


Was gehört mit ins Reisegepäck?

Auch Dein Vierbeiner benötigt für die Reise einiges an Gepäck. Hier eine Checkliste:

  • Westie EU Heimtierausweis Reise
    Für eine Reise mit Deinem Westie ins Ausland benötigst Du unbedingt einen EU Heimtierausweis

    Impfpass und bei Bedarf auch Gesundheitszeugnis, inkl. Kopien. Für Auslandsreisen ist ein EU-Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung vorgeschrieben.

  • Versicherungspapiere (Haftpflicht) für den Fall der Fälle
  • Halsband und Leine sowie eine Ersatzleine. Falls im Zielland vorgeschrieben, auch ein Maulkorb, um beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel benutzen zu können.
  • Korb und/ oder Decke
  • Hundehandtuch, um die Pfoten nach den Spaziergängen zu säubern. Wichtig auch bei Strandbesuchen oder wenn der Hund ins Wasser geht.
  • Ausreichend frisches Trinkwasser ohne Kohlensäure
  • Wassernapf und Futterschüssel
  • Dosenöffner sowie Futter auf Vorrat (falls es nicht am Urlaubsort zu bekommen ist)
  • Spielzeug, Kauknochen
  • Kotbeutel
  • Bürste bzw. Pflegemittel

Checkliste für den Erste Hilfe Koffer Deines Westies

  • Zeckenzange
  • Pinzette
  • Tabletten gegen Durchfall
  • Wundsalbe, beispielsweise für rissige Pfoten
  • Fieber Thermometer
  • Alle Medikamente, die Dein Hund auch zu Hause benötigt
  • Verbandsmaterial
  • Es gibt auch fertige Erste-Hilfe-Sets für Hunde zu kaufen, die Du noch mit benötigten Medikamenten aufstocken kannst

Hunde Pension

Hundepension Westie
Bei kürzeren Reisen, die sich über ein bis zwei Wochen erstrecken, ist es vielleicht besser, wenn Du dem Westie den Reisestress ersparst und ihn so lange in einer Hundepension unterbringst.

Bei kürzeren Reisen, die sich über ein bis zwei Wochen erstrecken, ist es vielleicht besser, wenn Du Deinem Westie den Reisestress ersparst und ihn so lange in einer Hundepension unterbringst.

Auch kann es vorkommen, dass Du Dich für ein Reiseziel entscheidest, das hundeunfreundlich ist und Du den Hund nicht mitnehmen kannst. Oder die Reise ist nicht für Vierbeiner geeignet (Kreuzfahrt, Rundreise, Städtetrip o.Ä.).

Bei der Wahl der Pension ist es sinnvoll, die Einrichtung im Vorfeld gemeinsam mit dem Westie zu besuchen.

Mache Dir ein Bild von den Bedingungen dort, sprich mit den Betreibern der Hundepension und entscheide, ob Dein Hund es dort gut haben wird.

Wenn Du die Pension Deiner Wahl einige Male besuchst, so wird sich Dein Westie an die Umgebung dort im Vorfeld gewöhnen und die Trennung wird ihm dann etwas leichter fallen.


Mit Westie auf Fahrradtour

Maxi Hunde Fahrradkorb mit Schutzgitter
Maxi Hunde Fahrradkorb für Westie mit Schutzgitter

Generell sollen kranke oder sehr kleine Hunde sowie Welpen nicht am Fahrrad mitlaufen. Westies, die nicht schwerer als etwa sieben kg sind, können in speziellen Fahrrad-Hundekörben, die am Lenker oder auf dem Gepäckträger befestigt werden, mitfahren. Wobei der Gepäckträger besser geeignet ist, da das Gewicht des Hundes am Lenker für Beeinträchtigungen sorgen kann.

Diese Körbe werden zum Teil durch Gitter oder Netze gesichert, damit Dein Kleiner während der Fahrt nicht vom Fahrrad springen kann. Der Westie kann die Aussicht und die Fahrt dann gefahrlos genießen.

Größere Westies können in Fahrradanhängern mitfahren. Dieser ist ebenso geeignet, wenn der Westie vom Mitlaufen müde geworden ist. Dort kann er sich anschließend ausruhen. Auch für Mehrhundehalter sind die Anhänger interessant.

Nicht alle Hunde sind allerdings begeistert von dieser Mitfahr-gelegenheit und benötigen einige Übungseinheiten, um sich an den Anhänger zu gewöhnen.


Westie im Zug

Zugfahrt mit Westie
Willst Du den Westie im Zug mitnehmen, so musst Du die Vorschriften der Deutschen Bahn beachten!

Die Deutsche Bahn schreibt eine Maulkorbpflicht für Hunde vor, die nicht in einer Transportbox reisen. Zudem müssen Vierbeiner, die im Zug mitfahren, stets an der Leine geführt werden.

Von dieser Regelung ausgenommen sind Hunde, die während der Fahrt in Boxen untergebracht sind. Und zwar nur dort. Nimmst Du Deinen Westie doch heraus, muss er sofort einen Maulkorb tragen.

Kleine Hunderassen, zu denen auch der Westie gehört, reisen kostenlos, vorausgesetzt sie bleiben während der Fahrt in ihrem Transportbehältnis. Dieses darf nicht größer sein als eine Transporttasche. Die Box/Tasche kannst Du unter Deinem Sitz verstauen oder auf den Schoß nehmen.

Hunde, die nicht in einer Transporttasche untergebracht sind sondern an der Leine mitreisen, können nicht kostenfrei mitfahren. Der Preis ihrer Fahrkarte beträgt die Hälfte des regulären Fahrpreises.

Gib dem Westie zwölf Stunden vor der Zugfahrt kein Futter, damit er im Zug nicht „Gassi“ muss. Sollte er dennoch unruhig werden, so kannst Du bei der nächsten Haltestelle nach Möglichkeit kurz mit ihm aussteigen und ihn sein Geschäft erledigen lassen. Sowieso empfielt es sich, längere Umsteigezeiten einzuplanen, wenn der Hund mit der Bahn auf Reisen geht.

Welche Erfahrungen hast Du in Deinem Urlaub mit Westie gemacht? Erzähle von Deiner Reise mit Westie und hinterlasse einen Kommentar!

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