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Wann muss der Westie zum Tierarzt?


Der Westie, West-Highland-White-Terrier oder Cesar-Hund, wie er seit seinem Auftritt in den bekannten Werbungen für das gleichnamige Hundefutter auch genannt wird, ist ein sehr robuster Hund.

Die Rasse zeichnet sich durch ihre Widerstandskraft und Langlebigkeit aus, ist aber nicht vor Krankheiten und Tierarztbesuchen gefeit. Wann ist ein solcher aber notwendig?

Die folgenden Hinweise und Symptome dienen als Orientierung:

Der zeigt Westie eine plötzliche Wesensveränderung auf

Alle abrupten Unterschiede – sei es vom aufgeweckten Hund zum lethargischen Vierbeiner, von ruhiger Ausgeglichenheit zu aufgeregtem Hin- und Herlaufen, Ängstlichkeit, Aggressivität oder auffälliger Verspieltheit – sind potenzielle Symptome für eine Vielzahl von Krankheiten. Dies gilt auch bei Unsauberkeit.

Anhaltendes Kratzen, Lecken und Knabbern an Haut und Pfoten

Dies kann ein Anzeichen für Allergien, Unverträglichkeiten, Ausschlag und Parasiten sein. Anhaltender Juckreiz kann jedoch auch auf Kontakt zu Chemikalien, Verbrennungen und organische Schäden zurückzuführen sein.

Westie Krankheiten
Wann Dein Westie wirklich krank ist, merkst Du als bester Freund wahrscheinlich selbst am besten. Verhaltensänderungen können oft als Ursache Westie Krankheiten haben.

Erbrechen und Durchfall

Ist der Hund ansonsten gesund, handelt es sich um einen milden Fall und halten sowohl Durchfall als auch Erbrechen nur kurze Zeit an, muss nicht in jedem Fall sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.

Anders verhält es sich bei Welpen, Senioren, geschwächten Hunden und wenn unklar ist, ob der Vierbeiner während eines Spaziergangs Fremdkörper oder Gift aufgenommen haben könnte.

Auch wenn die Entleerung von Magen und Darm sehr stark und schnell erfolgt, Blut sichtbar ist oder das Allgemeinbefinden leidet, sollte umgehend zum Tierarzt gegangen werden.

Ausfluss und Blutungen

Westie Tierarzt
Der Westie muss unbedingt sofort zum Tierarzt wenn die Symptome schwerwiegend sind (z.B. Blut im Urin, Blut im Stuhl,…)

Ausfluss oder gar Blutungen aus Augen, Mund, Nase, After oder Genital sind immer ein Grund für einen sofortigen Tierarztbesuch.

Auch wenn sich Blut, Eiter oder Schleim in Urin und Kot finden, sollte mit dem Aufsuchen des Veterinärs nicht gewartet werden. Teilweise können sich dahinter akut lebensgefährliche Krankheiten und Zustände verbergen.

Weitere Gründe für einen Tierarztbesuch mit dem Westie:

– Fieber

Wird beim Westie Fieber festgestellt, gehört er auf den Tierarzttisch.

– Übler Geruch

Wird beim Westie ein übler Geruch aus Maul oder Ohren festgestellt, ist das oft ein Hinweis für Infektionen. Nur der Veterinär kann Klarheit schaffen.

– Apathie

Vergiftungen, Hitzschlag, organische Probleme, Infektionen – Apathie ist immer ernst zu nehmen und beim aktiven Westie meist Anzeichen für Schmerzen oder schwere Krankheiten.

– Harnverhalt

Kann der Westie keinen Urin mehr absetzen, verläuft das Urinieren stockend, ist von Blut oder Schmerzen begleitet, können Blasen- oder Nierensteine verantwortlich sein. Es kommt jedoch auch ein Nierenversagen in Betracht. In jedem Fall handelt es sich um ernste Erkrankungen, die schnell zum Tode führen können. Ein Tierarztbesuch sollte sich also von selbst verstehen.

– Verfärbungen der Schleimhäute, Haut und Augen

Lebererkrankungen sind bei Westies keine Seltenheit. Ein sehr deutliches Symptom hierfür ist die Gelbverfärbung oder der sogenannte Ikterus. Dieses Symptom zeigt an, dass die Leber ihre Aufgabe nicht mehr vollständig erfüllen kann.

Meist sind davon zunächst die weißen Anteile der Augen und die Schleimhäute betroffen, später breitet sich die Verfärbung auch auf die Haut aus.

– Einschränkungen der Bewegung

Schmerzen beim Laufen Tierarzt Westie
Hat Dein Westie Schmerzen beim Laufen? Dann solltet Ihr einen Tierarzt aufsuchen!

Probleme im Bereich der Gelenke und des gesamten Bewegungsapparates gelten beim Westie teilweise als Erbkrankheit. Lahmt der Hund, hat kein Gefühl mehr, nimmt eine Schonhaltung ein oder kaut nicht mehr richtig, kann hier nur ein Veterinär weiterhelfen.

Oft ist sogar ein chirurgischer Eingriff notwendig, der umso erfolgversprechender ist, je frühzeitiger er erfolgt. Bereits bei den geringsten Anzeichen einer Schwäche, Lahmheit oder ungleichmäßiger Belastung sollte der Westie daher zum Tierarzt oder in eine entsprechend ausgerüstete Tierklinik gebracht werden.

– Verletzungen

Ein Zwist mit einem anderen Hund, ein Sturz oder unglücklicher Sprung – Gelegenheiten für Verletzungen finden sich leider nur allzu oft. Gerade wenn ein anderes Tier involviert ist, sollte allein zur Wundversorgung der Tierarzt bemüht werden.

Das gilt auch, wenn die Wunde oberflächlich erscheint. Das kann auf den ersten Blick übertrieben wirken, bei derartigen Verletzungen können jedoch teilweise lebensgefährliche Keime in die Wunde gelangen. Zu unterschätzen sind diese Kratzer, Risse und Bisse also nicht.

Tipp: Generell gilt, dass der Tierarzt des Vertrauens lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig aufgesucht werden sollte. Nimmt sich dieser eines Problems nicht gründlich an oder redet bedenkliche Symptome klein, sollte eine zweite Meinung eingeholt werden. Davor schrecken viele Halter zurück – leider mit teilweise fatalen Folgen.

Die häufigsten Gründe für einen Tierarztbesuch

Westie-Krankheiten-Tierarzt
Die häufigsten Westie Krankheiten die zum Besuch des Tierarztes führen sind: Durchfall,
Erbrechen und Ohrenentzündungen

Die wohl häufigsten Gründe für einen notwendigen Besuch in der Tierarztpraxis sind:

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Ohrenentzündungen
  • Verletzungen

Speziell beim Westie kommen hierzu noch Lahmheit und Hautprobleme.


Gründe und Therapie von Durchfall und Erbrechen beim Westie

Für Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts kommen nicht nur beim Westie zahlreiche Ursachen infrage. Zu diesen gehören:

  • Vergiftungen, beispielsweise durch Giftköder, Chemikalien oder Pflanzen
  • Überanstrengung und Überhitzung
  • Futterunverträglichkeiten und Allergien
  • Parasiten, wie Würmer und Giardien
  • Zu schnelle Futterumstellung
  • Verletzungen und Aufnahme von Unverdaulichem oder Fremdkörpern
  • Infekte
  • Chronische Erkrankungen oder Fehlbildungen des Magen-Darm-Trakts

Dabei ist nicht immer sofort ersichtlich, woher Erbrechen und Durchfall rühren. Aufschluss bringt hier nur eine eingehende Untersuchung durch den Tierarzt. Je nach Stärke, Begleitsymptomen und Ursache können sich die Behandlungen auf Ruhe und eine Schondiät beschränken, sie können aber auch aufwendiger ausfallen. Unter anderem sind möglich:

  • Infusionen zum Ausgleich des Wasser- und Elektrolythaushaltes
  • Therapie gegen Parasiten
  • Verabreichung von Gegenmitteln bei Vergiftungen
  • Umstellung des Futters
  • Chirurgische Behebung von Fehlbildungen
  • Antibiotika

Welche Behandlungsform notwendig ist, muss natürlich ausgehend von der Ursache entschieden werden.


Gründe und Therapie von Ohrenentzündungen

Der Westie ist zum Teil anfällig für Entzündungen der Gehörgänge und Reizung durch Fremdkörper

Mögliche Auslöse sind hier:

  • Fremdkörper im Ohr oder Gehörgang, wie Hacheln, Samen und andere Pflanzenteile
  • Parasiten wie z.B. Milben
  • Ein zu enger Gehörgang
  • Zu große Anzahl von Haaren im Ohr
  • Zu große Menge Ohrenschmalz

Behandlung schließen das Folgende ein:

  • Entfernung von Fremdkörpern und Haaren
  • Reinigung des Ohrs
  • Medikamentöse Beseitigung der Parasiten
Typische- Erbkrankheiten Westie
Die Perthes-Calvé-Legg-Krankheit und Cranio-mandibuläre Osteopathie sowie Patella-Luxationen und Globoidzellen-Leukodystrophie treten beim Westie manchmal auf.

Wiederum sollte – zumindest eingangs – das ursächliche Problem vom Tierarzt erkannt und behandelt werden. Bei chronischen Problemen kann die weiterlaufende Behandlung auch durch den Westie Halter erfolgen.


Gründe und Therapie von Lahmheit und Bewegungseinschränkungen bei den Westies

Die Perthes-Calvé-Legg-Krankheit und Cranio-mandibuläre Osteopathie sowie Patella-Luxationen und Globoidzellen-Leukodystrophie treten beim Westie manchmal auf.

Die Perthes-Calvé-Legg-Krankheit sorgt dafür, dass der Vierbeiner seine Gliedmaßen nicht mehr richtig und vollständig belasten kann. In der Folge lahmt der Hund. Als Behandlung kommt eine Operation infrage.

Wie bei so vielen kleinen Hunderassen kann auch beim Westie eine sogenannte Patella-Luxation erfolgen. Hierbei verlassen Kniescheibe oder Ellbogenscheibe den angestammten Platz. Dieser Vorgang ist sehr schmerzhaft und schränkt die Bewegung empfindlich ein. Überlastung, vor allem im ersten Lebensjahr, begünstigt diese Krankheit. Wiederum ist eine Operation von Nöten.

Hinter der Globoidzellen-Leukodystrophie verbirgt sich eine weitere und eine der häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates bei den Westies. Betroffene Vierbeiner entwickeln bereits im jungen Welpenalter Lahmheit in den Hinterläufen.

Leider existiert hiergegen bisher keine Heilungsmöglichkeit. Im Laufe der Zeit greift die Erkrankung immer weiter um sich und führt schließlich zum Tode.

Was ist CMO?

CMO steht für Kraniomandibuläre Osteopathie. Diese Knochenveränderung im Kiefergelenk tritt bei vielen Terrierarten auf und zeigt sich im Laufe des ersten Lebensjahres. Etwa zwischen dem 2. und 10. Lebensmonat treten die typischen Symptome auf. Die Ursache für diese Erkrankung ist noch nicht eindeutig geklärt.

CMO ist sehr schmerzhaft und die krankhaften Veränderungen im Kiefer führen dazu, dass der Westie Probleme hat, den Fang zu öffnen. Dies führt zu eingeschränkter Futter- und Wasseraufnahme. Außerdem kommen mehrtägige Fieberschübe vor.

Symptome:
  • Appetitlosigkeit
  • Probleme bei der Futteraufnahme und beim Trinken
  • Fieberschübe
  • Schmerzempfindlich beim Anfassen
  • Starker Speichelfluss
  • Geschwollener Kiefer

Die Krankheit selbst tritt ebenfalls in Schüben (monatlich) auf und diese sind nicht unbedingt immer gleich stark. CMO wird per Röntgenuntersuchung diagnostiziert und heilt von alleine aus. Die zuvor betroffenen Hunde sind später meist ganz normale erwachsene Westies ohne Einschränkungen. Leider wurden früher viele Hunde mit dieser Erkrankung eingeschläfert.

Behandelt wird mit:

  • Schmerzmitteln
  • Cortison
  • Rheumamedikamenten

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Hautproblemen beim West-Highland-White-Terrier

Erkrankungen der Haut treten beim Westie ebenfalls häufig auf. Verantwortlich hierfür sind eine erbliche Belastung sowie die Dichte des Fells. Hierin können sich Parasiten, wie Flöhe und Milben, sehr hartnäckig einnisten. Zudem kommt nur wenig Luft an die Haut, was Hot Spots begünstig. Weiterhin treten Allergien häufig auf.
Als Behandlungen kommen – je nach Ursache – folgende Vorgehen infrage:

  • Gesteigerte Reinigung und Pflege von Fell und Haut
  • Entfernung von Parasiten bzw. vorbeugender Schutz
  • Antibiotika
  • Oberflächliche Behandlung durch Salben, Sprays, Cremes, Lotionen und Puder
  • Die Vermeidung von Allergenen

Typische Erbkrankheiten des Westies

Einige der wichtigsten Erbkrankheiten der Westies wurden bereits erwähnt. Zu diesen gehören aber noch mehr.

  • Perthes-Calvé-Legg-Krankheit
  • Cranio-mandibuläre Osteopathie
  • Patella-Luxationen
  • Globoidzellen-Leukodystrophie
  • Allergien
  • Erkrankungen der Leber
  • Nierenversagen
  • Infektionen der Haut

Die beste Vorbeugung hiergegen ist die Auswahl eines seriösen Züchters, dessen Fokus auf der Gesundheit der Westies liegt. Ein entsprechendes Maß an Bewegung, regelmäßige Untersuchungen und die Vermeidung von Übergewicht sind ebenfalls günstig.


Tipps und Checkliste für ein gesundes Westie-Hundeleben

  • gesunder Westie
    Es gibt viele Tipps für ein gesundes Westie Leben. Das richtige Futter, viel Bewegung und Liebe und Aufmerksamkeit sind schon einige der wichtigen Zutaten für einen gesunden Westie.

    Übergewicht vermeiden, dieses begünstig zahlreiche Krankheiten

  • Dem Hund viel Bewegung gönnen, Überlastungen aber vermeiden
  • Angemessen und ausgewogen füttern
  • Regelmäßig Impfen und Entwurmen
  • Häufige Kontrollen von Haut, Augen, Zähnen und Zahnfleisch durchführen
  • Täglich bürsten
  • Bei Bedarf Krallen schneiden
  • Zähne reinigen
  • Tägliche Kontrollen auf Verletzungen

Was gehört in die Westie Besitzer Hausapotheke und warum wird diese benötigt?

Erste Hilfe Set für den Hund
Wir empfehlen den Kauf eines Erste Hilfe Sets für Deinen Hund.

Da es sich bei dem Westie um einen recht kleinen Hund handelt, benötigt er bei Verletzungen entsprechendes Verbandsmaterial. Hinzukommt, dass selbst ‚milde‘ Medikamente für den Menschen oft nicht ohne Weiteres beim Hund angewendet werden dürfen. Aus diesen Gründen ist eine speziell an den Hund angepasste Hausapotheke und erste Hilfe Set sinnvoll.
Das Folgende sollte sich in dieser befinden:

  • Verbandsmaterial
  • Wundsalbe
  • Desinfektionsmittel
  • Zeckenkarte
  • Maulkorb
  • Taschenlampe
  • Fieberthermometer
  • Pinzette
  • Saubere Tücher und Decken
  • Anti-Allergie-Mittel
  • Schere
  • Kleine Schermaschine zum Freilegen von Verletzungen und Ausschlägen

Die Hundeapotheke sollte entsprechend erweitert werden, wenn der Westie unter spezifischen oder chronischen Krankheiten leidet. Bei vielen Angehörigen der Rasse könnten Ohrreiniger und spezielle Hautsalben hinzukommen. Ein individuelles Allergiemittel gegen Juckreiz oder allergiebedingten Durchfall ist bei Bedarf ebenfalls empfehlenswert. Gleiches gilt für Mittel gegen Reisekrankheit.

Was in die Apotheke für den eigenen Westie gehört, kann auch mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Bei chronischen Krankheiten gibt es hier selbstverständlich Unterschiede, die sich bei anderweitig gesunden Hunden schlicht nicht finden.

Wer einen sehr nervösen oder ängstlichen Hund hat, sollte weiterhin homöopathische Mittel integrieren, die sich beim Westie bewährt haben.

Ist Dein Westie häufig krank? Hast Du eine Krankheit erfolgreich behandelt? Bitte erzähle von Deinen Erfahrungen und hinterlasse bitte einen Kommentar!

Dieser Beitrag hat 30 Kommentare

  1. Am 07.11.2017 mußte mein Westiemädchen erlöst werden. Schwere Herzinsuffiziens und Lungenödem.Kein Tag vergeht an dem ich nicht weine. Sie fehlt mir unendlich. Es tut mir so leid….
    ihre Geschichte habe ich auf ihrer Homepage aufgeschrieben. Jeder Tag ohne meine Wilma ist ein verlorener Tag.

    http://www.wilma-gina.hunde-homepage.com

  2. Hallo ihr lieben , wer kann mir helfen?????? Mein Westi (Garo ) ist 17,5 Jahre alt und wurde vor 4 Wochen einer OP unterzogen, ihm wurden alle Zähne gezogen 😭. Seither ist er total verändert, er Frist nicht mehr richtig, er bekommt richtige Anfälle und kratzt sich sein Schnäuzchen wobei er sein Kopf hin und her schüttelt. Es macht mir richtig Angst. Ich bin jede Woche beim Arzt nur hat er keine Erklärung dafür 😭 was kann ich nur tun das es ihm wieder besser geht? ????

    1. Hallo Carmen!

      Ihr Garo hat ja ein stattliches Alter mit 17,5 Jahren. Warum wurden ihm denn gleich alle Zähne entfernt? Falls Ihr Tierarzt ratlos ist, würde ich eine Zweitmeinung einholen. Besonders, da die OP ja schon 4 Wochen zurückliegt und Ihr Westie immer noch dieses Verhalten zeigt.

      Natürlich ist es für Ihren Garo eine enorme Umstellung, plötzlich ohne seine Beißerchen zu sein, und vielleicht kann er sich damit nicht richtig abfinden? Oder er findet es zu schwierig so zu „kauen“? Welche Art von Nahrung bekommt er denn jetzt? Womöglich kann er diese nicht richtig zerkleinern?

      Vielleicht fragen Sie in einem Hundeforum nach Rat oder fahren eben in eine andere Praxis, um Ihren Westie noch einmal untersuchen zu lassen.

      Schnelle Genesung Ihrem Garo,
      Vanessa

  3. Hallo…
    Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Ich habe am 26. Dezember 2018, meine 22 Jährige Westie – Hündin einschläfern lassen müssen. Im September erfuhren ich von ihrer Lungenfibrose angeblich im Anfangsstadium. Ich war und bin tief erschüttert. Nie und nimmer hab ich damit gerechnet, dass es so schnell geht. Mit 8 Jahren, würde sie hochgradig allergisch. Es half nur noch Futter vom Pferd.
    Manchmal frag ich mich, warum Züchter, wo bei den Westies Allergien etc bekannt sind, noch mit denen weiter züchten dürfen???
    Eine Geldmachereingang ist das.
    Nicht alle Züchter sind so. Ich habe mit vielen auf der VDH Austellung gesprochen. Trotzdem alles Gute für eure Fellnasen.

    1. Hallo Tatjana!

      Es tut mir leid, dass Sie nach der Diagnose so schnell von Ihrer Hündin Abschied nehmen mussten. Aber wenigstens war es keine allzu lange Leidenszeit.

      Ging es Ihrer Westie-Dame mit der Ernährungsart (Pferd) denn gut? Allergien sind immer anstrengend (für Hund und Halter) und manchmal ist die Quelle des Übels nur schwer auszumachen. Welche Symptome brachte die Allergie mit sich?

      Ganz liebe Grüße und viel Kraft in der kommenden Zeit,
      Vanessa

  4. Sorry, meine 12 Jahre alte Westie Hündin

  5. Hallo,
    Vor vier Monaten mussten wir unsere über alles geliebte Westidame Meggy mit nur 11Jahren und 3 Monaten bei uns Zuhause einschläfern lassen.Sie war bis zu ihrem10Lebensjahr immer kerngesund ,bis dieser verdammte Krebs bei ihr wucherte.Selbst eine Op konnte sie nicht mehr retten.Ich bin soooo unendlich traurig und für mich ist es sehr schwer den Alltag ohne sie zu meistern.EinHaus ohne Westi ist halt nur ein Haus. Mein Mann und ich werden uns Anfang nächsten Jahres wieder einen Welpen holen.
    Und für euch ,liebe Westis wünsche ich viel Gesundheit und Lebensfreude.
    Susanne

    1. Hallo Susanne!

      Ja, ein Haus ist irgendwie leer, wenn nicht die gewohnten vier Pfoten hindurch tapsen und niemand schwanzwedelnd an der Tür zur Begrüßung bereitsteht. Der Alltag ohne Vierbeiner ist plötzlich ganz anders und die Stille im Haus so ungewohnt.

      Ich könnte auch nicht mehr ohne Hund sein und finde Ihre Entscheidung schön, bald wieder einen Welpen ins Haus zu holen.

      Meggy wird Ihnen immer fehlen, aber irgendwann lässt die Trauer nach und die schönen Erinnerungen an eine tolle Zeit überwiegen.

      Alles Liebe,
      Vanessa

  6. Hallo zusammen, ich möchte gerne etwas mit euch teilen. Und zwar gibt es in Deutschland einen sehr guten Hersteller der Naturheilmittel für Kleintiere herstellt. Mein Westie hatte jedes Jahr eine Ohrenentzündung, kurz danach folge starker Juckreiz am ganzen Körper. Der Tierarzt spritze irgendwas und nach einem Jahr fing es wieder von neuem an. Für uns war das keine Lösung. Ich habe dann diesen hersteller in Deutschland gefunden: https://www.naturheilkunde-bei-tieren.de/
    Die haben unglaublich gute natürliche Medikamente. Die Ohrenbehandlung habe ich mit diesem Mittel behandelt und die trat jetzt schon 4 Jahre nicht mehr auf. Danach hab ich ihn entgiftet mit einer Reinigungskur von dieser Firma. Der Juckreiz trat nie wieder auf. Ich entgifte ihn sicher einmal im Jahr für 2 Wochen.
    Auch die Hüfte blockierte öfters. Da gab ich ihm Backmotion und Feldenkrais-Behandlungen. Danach blockierte es auch nie wieder.
    Ich finde diese Heilmittel sehr sehr kostbar und auch schon einige Leute aus meinem Bekanntenkreis, darum möchte ich es mit euch teilen.
    Liebe Grüsse Sarah

  7. Hallo, wir haben mit unserem Westie-Mädchen „Jule“ (8 Jahre alt) ein Problem. Sie hat ein sehr splissiges Fell und haart extrem aus.
    Sie hatte als Welpe eine Allergie, die aber nach kurzer Zeit durch Medikamenteneinnahme geheilt war.Parallel dazu wurde ein Labortest gemacht.Empfohlen wurde Pferdefleisch in Form von Trockenfutter von der Fa. Vet Concept welches uns auch vom TA. empfohlen wurde. Hat jemand einen Rat woher die Fellprobleme kommen könnten. Jule wird regelmässig getrimmt nicht geschoren.

    Liebe Grüße Irmi

    1. Hallo Irmtraud!

      Wurde noch mal ein Labortest zur Kontrolle gemacht? Welche Ursache vermutet denn der Tierarzt? Aus der Ferne ist es mehr als schwer zu beurteilen, was die Ursache ist bzw. sein könnte. Gerade bei Fellproblemen kommen so viele Verursacher in Frage, da ist eine Allergie nur eine von vielen Optionen. Ich hoffe, Ihr bekommt das Fellproblem in den Griff. Falls es Dein Westie-Mädchen aber nicht beeinträchtigt (also wenn sie keinen Juckreiz hat o.Ä.) und es „nur“ ein kosmetisches Problem ist, müsst Ihr vielleicht wohl oder übel damit leben 🙁 Es könnte aber auch lohnen, einfach mal den Tierarzt zu wechseln und eine Zweitmeinung einzuholen. Oder Ihr fragt im Hundesalon nach. Die haben manchmal auch Ahnung, was bei Haut- und Fellproblemen helfen kann.

      Alles Gute und schnelle Besserung,
      Vanessa

  8. Hallo
    Wir bekamen unseren Westi ( Herkules ) mit knapp 8 Wochen. Er war immer und ist es auch heute noch ( 15,5 Jahre ) fit.
    Ausser den Jährlichen Impfungen und Ganzkörper Check , gab es nie Probleme.
    Klar er ist jetzt fast Blind fast Taub hat alters entsprechend seine Probleme die Treppe rauf zu kommen aber das macht er eben langsam. Leider wurde er mit den Jahren unsauber und ich glaube er ist Dement. Vorne säuft er hinten……… Naja putze jeden Tag mehrfach , ist leidlich aber es geht ihm immer noch gut.
    Er stammte aus einer Versehens Zucht , der Vater hat sich durch 2 Gärten gebuddelt um an die Mama zu kommen.
    Die Züchterin ( hat Westis gezüchtet ) war sprachlos als die Dame schwanger war , es war ja nicht geplant. Sie bekam 5 Welpen und er war der Kleinste und frechste.
    Wir hoffen das er uns noch lange erhalten bleibt. Mit unseren Chihuahua Damen ( 2 ) 6 Jahre alt kommt er bestens klar.
    Ich denke mit Schrecken daran wenn er nicht mehr da ist.
    Kann alle hier gut verstehen wenn sie sooo traurig sind weil ihre treuen Begleiter gehen mußten.
    Westis sind Clowns , lustig verspielt , haben einen Dickschädel und gehen durch die Wand wenn sie was wollen oder eben nicht. Trotz der Unsauberkeit bin ich froh das wir ihn haben und habe sein Leben lang , tue es noch immer , für bestes Futter
    und sein Wohlbefinden gesorgt.
    Heute bekommt er Trockenfutter eingeweicht und Naßfutter der selben Marken aber für Senioren.
    Er wiegt ca 9 Kg was für einen Kastrierten Westi genau richtig ist.
    Allerdings sah er nie aus wie ein Westi da er 2 – 3 mal im Jahr geschoren wird.
    Klar die Pfoten müssen öfter frei geschnitten werden und die Krallen ab und zu gekürzt werden.
    Sein Fell war immer pflegeleicht da nie so lang .
    Zahnstein ist zwar auch ein Problem aber er bekommt Kauknochen ( hat selbst schon Zähne verloren ).
    Mit den Ohren gab es noch nie Probleme .
    Futter : Rinti Trockenfutter Senior Getreide frei 100 gr und Rinti Nassfutter Rind Kartoffel 75 gr , 1 mal am Tag , Leckerli Rinti 100% Huhnfilet 1 mal am Tag und ab und zu ca 3 -4 mal die Woche Kauknochen zur Zahnreinigung .
    Wenn wir essen bekommen alle drei etwas als Leckerbissen was ab ( kleine Stückchen Käse , Aprikose , Apfel , Banane , Necktarine , Salat ( ohne Soße ) , Weintrauben ( 1 ) Salatgurke u.s.w. aber alles nur mini.
    Im Juni hatte er seinen Check , der TA war sehr zufrieden. Er sagte : so einen fitten Westi in diesem Alter hätte er noch nicht gesehen.
    Wasser mag er gar nicht wird nur vor dem Scheren gebadet mit Baby Schampo keine Träne.
    Vielleicht habe ich mit diesem Bericht was Gutes gemacht.
    Wünsche allen Hundehalter ein langes Leben mit ihren Lieblingen.
    LG Tina

    1. Hallo Tina!

      Liest sich, als hat Herkules (Super Name übrigens) ein tolles Leben bei Dir. Und es ist wirklich klasse, dass er sich mit über 15 Jahren noch so guter Gesundheit erfreut. Unsauber werden ja viele Hundesenioren. Vielleicht wären da Rüdenwindeln eine Lösung? Es gibt sie als Wegwerfware, aber auch zum Waschen in der Maschine. Wenigstens für die Nacht vielleicht. Dann könntest Du Dir einiges an Putzarbeit sparen 🙂

      Ja, die Vorstellung, sein vierbeiniges Familienmitglied zu verlieren ist wirklich schlimm. Glaube, jeden Besitzer graut es davor. Darum drücken wir Daumen und Pfoten, dass Herkules noch eine Weile bei Euch bleiben wird und euch noch ein paar schöne Erinnerungen schenkt.

      Danke für Deinen Bericht und dass Du wertvolle Erfahrungen mit uns teilst.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

      PS: Weintrauben gelten als giftig für Hunde, aber ich glaube Ihr gebt nur einzelne ab und an mal, oder? Wollte es nur mal gesagt haben.

  9. Hallo
    Heute Morgen gegen 4 Uhr ist mein Westi Herkules eingeschlafen.
    Er war 15,5 Jahre alt und unser treuer Freund .
    Wir bekamen ihn mit 7 Wochen und 5 Tagen , er hat sich uns ausgesucht.
    Für uns war es , Gottes Wille , das er so jung zu uns kam und uns bis heute
    auf Schritt uns Tritt begleitet hat.
    Fit bis gestern Abend mit geringen Einschränkungen.
    Wir Lieben dich mein Schatz geh in Frieden,

    Jupp und Tina

    1. Hallo Tina!

      Es tut mir unendlich leid. Falls es Dir ein Trost ist: 15,5 Jahre sind eine schöne lange Zeit und so liebevoll, wie Du von Herkules schreibst, bin ich sicher, er hatte ein wundervolles Leben bei Euch. Schließlich hat er Euch ja nicht umsonst ausgesucht 😉 Er wusste bestimmt, was gut ist. Schön zu lesen, dass er bis zuletzt noch fit und munter war. Jetzt liegt er neben seiner Freundin Cleopatra und die beiden sind doch irgendwie immer noch ein bisschen in Eurer Nähe.
      Ich wünsche euch ganz viel Kraft in dieser Zeit der Traurigkeit. Ich hoffe, Ihr könnte euch bald an den vielen schönen Erinnerungen an die beiden erfreuen und die zwei zaubern ein Lächeln auf Eure Gesichter, wann immer Ihr an sie denkt.

      Alles Liebe,
      Vanessa

  10. Wir haben ihn im Garten Beigesetzt neben unserer Chihuahua Dame Cleopatra sie starb am 10.12.2018.
    Wir sind sooo traurig .

  11. Hallo zusammen wir sind so geschockt und können es immer noch nicht glauben unsere Feivel den wur mit 14Monaten aus einer Familie geholt haben wo es ihn nicht gut ging er bei und dann den Himmel auf Erden erfahren durfte mussten wir jetzt nach 3 Wochen Verhaltens Veränderung nach einem MRT Diagnose Tumor im Kopf mit nur 4 jahen einschläfern lassen es fing an das er nicht mehr aufs Sofa gesprungen ist dann alle Untersuchungen unauffällig dann kam eine epileptischen Anfall dazu auch da war vom Tierarzt alles abgeklärt blutwerte alles ok Röntgen alles ok Ultraschall auch ok blutwerte verdach auf Zeckenbiss auch negativ er war immer wieder abwesend und startet in eine Richtung und konnte nicht mehr laufen taumelte nur noch schwach und am 13.2.2020 rollirten seine Augen noch und er hat nichts mehr gefressen es war ihm wohl schwindelig und Kopfweh er hat sich auch nicht mehr geschüttelt was ein jeder Hund ja macht wir sind soooooo traurig ohne ihn er war ja nur 3 Jahre bei uns es sei wohl genetische Bedingungen das er diesen Tuomr hatte .

    Ich wünsche allen Besitzer eine gesundes langes Leben mit ihren lieben

    VG Monika S.

    1. Liebe Monika!

      Nur 4 Jahre … das ist ja absolut kein Alter. Aber ich hoffe, es tröstet Dich ein wenig, dass Feivel bei Euch den Himmel auf Erden hatte. Ihr habt so viel versucht und unternommen, um ihm zu helfen. Wer weiß, ob seine Vorbesitzer ebenfalls bereit gewesen wären, so viel Mühe und Kosten zu investieren. Vermutlich nicht.
      Es ist ein trauriges und viel zu frühes Ende. Ich fühle Euren Schmerz. Es ist unfair und gemein, seinen Vierbeiner so jung gehen zu lassen. Traurig, dass sein Tumorleiden vermutlich erblich bedingt war. Ich empfehle dann immer an dieser Stelle, den Züchter darüber zu informieren.

      Ich wünsche Euch ganz viel Kraft in der nächsten Zeit und dass Ihr euch ein wenig von dem Schock erholt.
      Alles Liebe,
      Vanessa

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